Sommerfrischer Tomatensalat

Was gibt es leckeres als selbstgemacht und dann noch schön frisch im heißen Sommer?

Da fällt mir nur der Tomatensalat ein.

Thomaten - Salat

Zum Herrichten brauchen wir zuerst die Hardware.

Eine Schale für den Salat, ein gut schneidendes Messer mit glatter Klinge, ein Schneidebrett, einen Mörser o.ä. … und dann natürlich die …

Zutaten:

  • Tomaten 300 bis 500 g
  • Zwiebel
  • Knoblauchzehe
  • Pfeffer, bunt
  • Salz / Meersalz
  • Thymian
  • Rucola
  • Basilikum
  • Olivenöl, Leinöl oder Rapsöl

Tomaten waschen, in mundgerechte Stücke schneiden

1 mittelgroße Zwiebel, schälen und klein schnippeln

1 Knoblauchzehe klein häkseln … ganz klein … mini oder mit einer Knobblauchpresse ordentlich ausquetschen / -pressen

2 Prisen Salz / 3 Prisen Meersalz (wegen der Hitze, braucht der Körper mehr Salz – aber Vorsicht ! Nicht versalzen, lieber nachsalzen)

Pfeffer nach Geschmack (Pfeffermühle*, frisch gemahlen ergibt mehr Würze)

Kräuter zupfen – nicht schneiden: Thymian, Rucola, Basilikum

Öl: Oliven oder Rapsöl bevorzugt. Leinöl gut, wenn man keinen Fisch essen mag (bei Hitze nicht so der Hit)

Den Salat in Kühlschrank „durchziehen lassen“. Es bildet sich eine leckere Soße von den Tomaten, den Gewürzen und dem Öl, die man vor dem Essen untermischen kann oder abgießen und als Gewürzgrundlage für eine Tomatensoße mit Spaghetti benutzen (ist aber nicht Tagelang haltbar).

Wer mag, kann kurz vor dem Anrichten Essig hinzufügen … aber sparsam, denn der Salat schmeckt auch Ohne.

Meine Kräuterproduktion

… findet an meinem Fenster statt. Ich habe mir je einen Topf Basilikum, Thymian und Rucola im Bioladen gekauft und diese in einen Blumenkasten mit gutem Mutterboden, gemixt mit einigen Hydrosteinen (Feuchtigkeit wird länger gehalten und Luft kann besser zirkulieren), eingesetzt. Und siehe da: es wuchs und wuchs, wurde üppig und hat inzwischen sogar geblüht und einige unterschiedliche Wildbienen angelockt.

BIO … warum BIO?

Tomaten, am Besten aus eigener Ernte vom Balkon, Garten oder einem Anbauer eures Vertrauens … sonst sind Tomaten aus biologischem Anbau besser.

Warum Bio? … weil dort die wenigsten Schadstoffe drin sind.

Die Tomaten werden nicht geschält und nicht gekocht / gebraten und daher ist Biologisch die gesündeste Variante. Aber in jedem Fall sollte man auf Regionales Gemüse zurückgreifen.

Übrigens: Regionales ist meist teurer als Bio und längst nicht so gesund, wie Bio, weil die Pflanzen und Äcker mit Gülle aus konventioneller Massentierhaltung gedüngt (inklusive ausgeschiedener Medikamente) und mit Pflanzenschutzmittel (von Bayer / Mosanto & Co.) von der Saat (ev. Genmanipuliert) bis zur Ernte mehrfach totgespritzt wurden.

Gleiches gilt für alle anderen Zutaten.

Bio ist Wertigkeit und natürlich ist gesund, was logisch ist = biologisch.

Bio-Anbau ist ökologische Landwirtschaft.

 

Pfeffer … alles Bunt

Warum Bunter Pfeffer? … weil er billiger ist. Schwarzer Pfeffer ist am teuersten. Und die Mischung schmeckt lecker, denn rot, weiß und schwarzer Pfeffer sind im Geschmack unterschiedlich, weil sie auch zu unterschiedlichen Reifezeiten gepflückt wurden.

Wer sich die Mischung selbst zusammenstellt, kommt günstiger weg. Oft wird gemogelt mit der Menge und das kann man umgehen, wenn man sich die Pfeffersorten selbst mixt, wie man es gern hätte.

Der grüne Pfeffer ist „junger“ Pfeffer und (noch) selten in unserer Küche.

Zur Geschichte des Pfeffers

Pfeffer ist überhaupt ein Gewürz, dass erst durch die Seefahrer, die nach Indien fuhren (nicht Amerika – das kam später), in Europa bekannt wurde. Zuerst kam das scharfe Gewürz über die Seidenstraße, aber das machte den Pfeffer unglaublich teuer und nur wohlbetuchte Herrschaften konnten sich den Luxus leisten. Mit ansteigendem Handel und Massenanbaugebieten, kamen mehr Gewürze aus Asien und Nordafrika und wurde günstiger.

Leider ist mit der Massenproduktion in den Anbaugebieten viel Urwald und and. Flächen durch Kettensäge und Pestizide für Monokultur unwiederbringlich zerstört /  vernichtet worden.

Zur Technik, Anwendung

*Wer keine Pfeffermühle hat, der kann die Pfefferkörner auch in einem Mörser² oder mit 2 Steinen mahlen. Bei zwei Steinen ist es ratsam sich einen flachen und einen buckligen Stein mit einer flachen Seite zu besorgen (Bitte keine Steingärten ausrauben). Die Steine sollten nicht aus Sandstein sein, weil diese Steinsorte zu weich ist.

²Der Mörser stammt ursprünglich aus dem Chemielabor und ist aus Keramik. Das Behältnis, die Schale, ist besonders dick und hat eine gute Standfestigkeit mit hochgezogenem Rand. Innen ist die Fläche Rund und passt 1:1 zu dem Stößel, mit dem die getrockneten Früchte (u.a.) gemahlen oder zerstoßen werden. Ich habe damit auch schon Pinienkerne gemahlen, die ich später unter Avocado-Creme gemixt hatte. Die Konsistenz der Nüsse kann mit einem Mörser sehr gut kontrolliert werden.

Es gibt noch den Mörser, der Leben nimmt. Aber den behandeln wir hier nicht.

Zwei größere Steine, hart und mit ziemlich ebener Oberfläche, kann man auch am Strand einsammeln. Aber vorsicht: nicht von überall ist das Mitnehmen erlaubt. Ich habe meine schon vor über 20 Jahren aus Dänemark mitgebracht. Wer auf Schmerzen und Schleppen steht, kann sie sicher auch aus Griechenland (u.a.) mitbringen. Ich rate jedoch davon ab, weil diese Größe schlicht zu schwer für das Gepäck ist. Jedes Gramm zählt.

Mein erfrischendes und leckeres „Abendbrot“, was man auch zu anderen Tageszeiten verspeisen kann: Dinkelvollkornbrot (mit oder ohne Butter) und der würzig-duftende Tomatensalat.

Tomatensalat mit Dinkel-Vollkornbrot

Guten Appetit.

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