Behindert im Leben

… ich bin nicht behindert, sondern ich werde behindert …

Die Behörden und die Menschlichkeit

leider muss ich zu meinem Entsetzen immer wieder feststellen, dass es nicht genügt die Wahrheit nachweislich zu sagen. Es genügt auch nicht Gutachter zu haben, die einem eine Krankheit medizinisch nachweisen. Und es genügt anscheinend auch nicht, wenn man außer Depressionen zu haben, andere körperliche Einsschränkungen hat, die sich verschlimmern, wenn man arbeiten gehen muss.

Was ist eigentlich so schwer daran zu aktzeptieren, dass man gewisse Dinge nicht mehr schafft – und das nicht aus Zeitmangel oder Faulheit.

Es ist ein Privileg vereinzelter Mitmenschen, wenn sie nie wirklich ernsthaft krank sind. Das ist ein Geschenk, welches derjenige, dem es wiederfährt oft erst dann klar wird, wenn dieser Jemand plötzlich erkrankt.

Darum geht es hier in diesem Blog.

„Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst,

sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“

Richard von Weizsäcker

Weihnachtsansprache 1987, Bonn, 24. Dezember 1987

 

Ich schreibe hier meine Erfahrungen und Erlebnisse auf und will damit ein Zeichen setzen – gegen die Unmenschlichkeit in unserer Gesellschaft und dem Umgang miteinander und den Behörden den erkrankten Menschen gegenüber.

Gesetze die nicht immer konform Anwendung finden. Paragraphen, die der Wirklichkeit fremd und weit entfernt Erkrankten oft entgegenschwappen.

Oktober-Bienen auf Kissen-Aster (Aster dumosus)

Auf die Gesundheit einen Met …

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen.

Gegen die soziale Ächtung durch die Behörden …

 

Francis Bee