Wenn Krankheit in die Armut führt

Ich bin in akuter Not …

… wer möchte mir helfen ?

Ohne Rücksicht und ohne Menschlichkeit

und Ohne Rücksicht auf die Gesundheit

Um das Recht auf ein Stück Lebensqualität durchsetzen zu können, muss man entweder reich sein oder einen Rechtsanwalt haben, der kostenlos arbeitet.
Beides habe ich nicht.
Ich wurde für Arbeitsfähig erklärt, trotz 5-facher Erkrankungen.

Seit 1977 arbeite(te) ich als Technikerin im öffentlichen Dienst und gehör(t)e zum Mittelstand. Ich habe einen GdB 50 (Grad der Behinderung). Seit 2015 bin ich krankgeschrieben und fast ebenso lange, kämpfe ich um mein Recht.
Mein Arbeitgeber lehnt die Tele- / Heimarbeit ab, die für Menschen mit Behinderungen und für Eltern in Erziehungszeiten oder für pflegende Menschen (u.a.) zugutekommen sollte ab.

Die Deutsche Rentenversicherung* verweigert mir die  Erwerbsunfähigkeitsrente, obwohl ich entsprechende Zeiten (über 35 Versicherungsjahre) vorweisen kann. Ich habe die Zeiten, die Rentenpunkte und könnte in Rente gehen. Aber man lässt mich nicht – trotz so vieler Menschen, die Arbeit suchend sind.

Diverse Gutachten haben im Ganzen kein Ergebnis gebracht, weil ich ein Mensch mit 5 verschiedenen Erkrankungen bin, aber jeder Gutachter nur seinen medizinischen Bereich beurteilt. Die Erkrankungen sind aber nicht kompatibel und man kann sie auch nicht wegdiskutieren.

Diverse Gutachten haben im Ganzen kein Ergebnis gebracht, weil ich ein Mensch mit 5 verschiedenen Erkrankungen bin, aber jeder Gutachter nur seinen medizinischen Bereich beurteilt. Die Erkrankungen sind aber nicht kompatibel und man kann sie auch nicht wegdiskutieren.

Nach Jahren Dauerkrankschreibung  hat die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes eingestellt. Jetzt bekomme ich Arbeitslosengeld, welches mich an den Rand der finanziellen Möglichkeiten gebracht hat.

Anwälte, Verbände und Verbraucherzentralen oder der Sozialverband, der mich gegen die DRV * vertrat, arbeiten auch nicht kostenlos.
Die Klage gegen die Deutsche Rentenversicherung* (DRV-Bund in Berlin) über den Sozialverband ist, nach einem erpresserischen Vergleich (initiiert vom Sozialgericht in Absprache mit der DRV*) den ich unterschreiben musste, erledigt. Ich bekam dafür eine Reha-Maßnahme, die aber auch kein eindeutiges Ergebnis brachte.

Meine Reserven sind aufgebraucht und zwangen mich zu Krediten und Soforthilfen. Doch auch das muss zurückgezahlt werden.

Was eine Reha-Maßnahme ist und welche Gestzestexte aus dem Sozialgesetzbuch zur Verfügung stehen, kann man zusammengefasst bei wikipedia nachlesen.

Jetzt beginnt das Verfahren von vorne

Jetzt beginnt das Verfahren von vorn: Rentenantrag, Formulare ausfüllen. Das dauert – kostet Zeit und Geld. Doch ich habe keine Zeit mehr und Geld erst recht nicht. Das knappe Budget reicht nicht für eine Neuauflage.

Ich bin insolvent. Reserven habe ich nicht (mehr).
Aus dem Strudel von wachsenden Schulden und Zahlungen für Miete bzw. Lebenshaltung, komme ich nicht mehr raus.

DIE nehmen mir jetzt alles weg. Ich habe kein Haus, kein Auto und keine sonstigen Reichtümer oder Werte in Form von Verträgen oder sowas.
Ich will nicht und kann nicht unter der Brücke schlafen … mit meinen Krankheiten bedeutet das … nein, das will ich nicht zu Ende denken. Ich habe riesige Angst.

Meine Bitte richtet sich an alle, die mir helfen können und mich unterstützen wollen.

Ich hoffe, dass ich ein Ergebnis für Alle behinderten und betroffenen Menschen erzielen kann.

Es muss ein System für die Menschen sein und nicht gegen sie.

Unterstützt mich bei meiner Kampagne

oder helft mir so: Comerzbank / IBAN: DE87250800208338094400 / BIC: DRESDEFF250

Vielen Dank
Eure/Ihre Francis

Stand: 19.05.2018 / Text wird an die jeweils aktuelle Situation angepasst.

Demo gegen RECHTS

Es war Freitag

Feierabend

Das Wochenende stand vor der Tür

… und ich vor dem Landtag in Niedersachsens Hauptstadt …

Ich und Bettina mit DiB-Plakaten, das Campact-Team und ein beschriebenes DiB-Plakat

Es fanden sich immer mehr Menschen ein und vor dem Landtagsplatz wurde es voll. Aber die Mission ist klar: ‚WIR GEGEN RECHTS‘ … gegen die neue Kraft im Landtag.

Campact hatte eingeladen gemeinsam gegen die AfD zu demonstrieren. Und viele sind gekommen, um eine Menschenkette um den Landtag zu bilden. Und nicht nur aus Hannover waren die Teilnehmer angereist. Am 15.10.2017 wurden in Niedersachsen über die künftige Zusammensetzung der Landesregierung befunden.

Die vorgezogene Wahl, durch den Parteiwechsel eines Landtagsmitgliedes beschleunigt, war in aller Eile vom alten und neuen Ministerpräsident Weil (SPD) ausgerufen worden.

Wir von

DIB-color_auf-WP-Beige

… mussten uns schnell konstituieren und in aller Eile Plakate drucken, Flyer verteilen und Wahlhelfer organisieren. Eine Facebook-Seite wurde geboren und Sören Eckardt zu unserem Gesicht für den Wahlkreis Barsinghausen, Gehrden und Seelze.

Doch in nicht einmal 3 Wochen konnten wir die 2000 Unterstützerunterschriften nicht erreichen. So suchten unsere Wähler DiB vergebens auf dem Wahlzettel.

Aber wir steckten den Kopf nicht in den Sand und zeigten Flagge … bei der campact-Aktion gegen RECHTS waren wir dabei: Bettina Krüger … das DiB-Gesicht für Niedersachsen zur Bundestagswahl in Niedersachsen, Sven und ich.

dib_niedersachsen_verlauf

Eine Stunde lang umzingelten über 600 Teilnehmer den Niedersächsischen Landtag und bildeten somit eine zusammenhängende Menschenkette. Ein Erfolg, angesichts des Wochentages und des eingeläuteten Wochenendbeginns.

Was hat es genutzt? Angesichts des Wahlergebnisses … nichts. Ich weiß nicht, was passieren muss, bis … ich mag gar nicht daran denken …

Trotz allem: Danke, dass es Euch gibt.

Francis

Großes Pow Wow am Großen Wasser

Hamburg und G20

Weltregierung oder Spielball der Wirtschaft?

Es waren über 25.000 Menschen, ca. 130 Flöße, Gummiboote und Kanus auf der Alster, Abertausende Fahnen, Banner und Schilder. Die erste Protestwelle am Sonntag den 02.07.2017 war ein voller Erfolg.

Das müssen die Politiker mitbekommen haben. Auch Trump, Putin, Erdogan und Co. wissen jetzt, was wir von den G20 erwarten: mehr Demokratie, echten Klimaschutz, fairen Welthandel und soziale Gerechtigkeit.

Warum dagegen und nicht dafür? … das ist eine gute Frage.

Eigentlich ist die Idee eines solchen Gipfels ja gut und das die Politikerspitzen aus den Ländern sich mal zu einem großen Pow Wow treffen ist immer gut. So etwas haben die Indigenen Völker schon gemacht, als niemand wusste, was ein solcher Gipfel wie G7, 8 oder  20 überhaupt ist.
Nun, man kann für G20 sein, weil man ja eigentlich genau das will: reden und diskutieren über Wirtschaft, Kriege, Politikausrichtung, was wollt ihr, was wollen wir usw. und wenn sie nicht mehr reden, wird es wieder eisekalt.

Was mich stört ist, dass sie vergessen, dass es eine Bevölkerung gibt, die nicht nur die Gehälter der Politker bezahlen, sondern auch mit dem Ergebnis ihrer Beschlüsse leben müssen. Und weil das am Bürger vorbeigeht, macht mich das zum Gegner.

Nichts auf der Welt ist neu, alles war schon mal da – irgendwie, irgendwann – es hatte nur einen anderen Namen und heute eben G wie Gipfel. Es ist ja auch der Gipfel. Der Gipfel der Mächte, des Eisberges der Unverschämtheit oder der Einigkeit.

Eindrücke und Randerscheinungen in Bild ohne Ton, aber sicher nicht ohne O-Ton, von der demonstrierenden Protestantin Francis Bee

(wenn man mit dem Curser auf das Bild geht wird die Erklärung zum Foto eingeblendet)