Demo gegen RECHTS

Es war Freitag

Feierabend

Das Wochenende stand vor der Tür

… und ich vor dem Landtag in Niedersachsens Hauptstadt …

Ich und Bettina mit DiB-Plakaten, das Campact-Team und ein beschriebenes DiB-Plakat

Es fanden sich immer mehr Menschen ein und vor dem Landtagsplatz wurde es voll. Aber die Mission ist klar: ‚WIR GEGEN RECHTS‘ … gegen die neue Kraft im Landtag.

Campact hatte eingeladen gemeinsam gegen die AfD zu demonstrieren. Und viele sind gekommen, um eine Menschenkette um den Landtag zu bilden. Und nicht nur aus Hannover waren die Teilnehmer angereist. Am 15.10.2017 wurden in Niedersachsen über die künftige Zusammensetzung der Landesregierung befunden.

Die vorgezogene Wahl, durch den Parteiwechsel eines Landtagsmitgliedes beschleunigt, war in aller Eile vom alten und neuen Ministerpräsident Weil (SPD) ausgerufen worden.

Wir von

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… mussten uns schnell konstituieren und in aller Eile Plakate drucken, Flyer verteilen und Wahlhelfer organisieren. Eine Facebook-Seite wurde geboren und Sören Eckardt zu unserem Gesicht für den Wahlkreis Barsinghausen, Gehrden und Seelze.

Doch in nicht einmal 3 Wochen konnten wir die 2000 Unterstützerunterschriften nicht erreichen. So suchten unsere Wähler DiB vergebens auf dem Wahlzettel.

Aber wir steckten den Kopf nicht in den Sand und zeigten Flagge … bei der campact-Aktion gegen RECHTS waren wir dabei: Bettina Krüger … das DiB-Gesicht für Niedersachsen zur Bundestagswahl in Niedersachsen, Sven und ich.

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Eine Stunde lang umzingelten über 600 Teilnehmer den Niedersächsischen Landtag und bildeten somit eine zusammenhängende Menschenkette. Ein Erfolg, angesichts des Wochentages und des eingeläuteten Wochenendbeginns.

Was hat es genutzt? Angesichts des Wahlergebnisses … nichts. Ich weiß nicht, was passieren muss, bis … ich mag gar nicht daran denken …

Trotz allem: Danke, dass es Euch gibt.

Francis

Großes Pow Wow am Großen Wasser

Hamburg und G20

Weltregierung oder Spielball der Wirtschaft?

Es waren über 25.000 Menschen, ca. 130 Flöße, Gummiboote und Kanus auf der Alster, Abertausende Fahnen, Banner und Schilder. Die erste Protestwelle am Sonntag den 02.07.2017 war ein voller Erfolg.

Das müssen die Politiker mitbekommen haben. Auch Trump, Putin, Erdogan und Co. wissen jetzt, was wir von den G20 erwarten: mehr Demokratie, echten Klimaschutz, fairen Welthandel und soziale Gerechtigkeit.

Warum dagegen und nicht dafür? … das ist eine gute Frage.

Eigentlich ist die Idee eines solchen Gipfels ja gut und das die Politikerspitzen aus den Ländern sich mal zu einem großen Pow Wow treffen ist immer gut. So etwas haben die Indigenen Völker schon gemacht, als niemand wusste, was ein solcher Gipfel wie G7, 8 oder  20 überhaupt ist.
Nun, man kann für G20 sein, weil man ja eigentlich genau das will: reden und diskutieren über Wirtschaft, Kriege, Politikausrichtung, was wollt ihr, was wollen wir usw. und wenn sie nicht mehr reden, wird es wieder eisekalt.

Was mich stört ist, dass sie vergessen, dass es eine Bevölkerung gibt, die nicht nur die Gehälter der Politker bezahlen, sondern auch mit dem Ergebnis ihrer Beschlüsse leben müssen. Und weil das am Bürger vorbeigeht, macht mich das zum Gegner.

Nichts auf der Welt ist neu, alles war schon mal da – irgendwie, irgendwann – es hatte nur einen anderen Namen und heute eben G wie Gipfel. Es ist ja auch der Gipfel. Der Gipfel der Mächte, des Eisberges der Unverschämtheit oder der Einigkeit.

Eindrücke und Randerscheinungen in Bild ohne Ton, aber sicher nicht ohne O-Ton, von der demonstrierenden Protestantin Francis Bee

(wenn man mit dem Curser auf das Bild geht wird die Erklärung zum Foto eingeblendet)