95 Protestnoten

Martin Luther war wohl der erste Prostestler, der eine neue Glaubensgemeinschaft schuf. Seine Anhänger nannten sich fortan Protestanten und waren vereint als Lutheraner in der neuen Evangelischen Kirche.

Reformation, Martin Luther - Messe

Reformation, Martin Luther – Messe in der Gartenkirche, Hannover

Im Luther-Jahr wurde erstmals die Reformation als Feiertag gefeiert.

Martin Luther war ein Revoluzzer, der den kirchlich verordneten Ablass in seinen 95 Thesen anprangerte. Die katholische Kirche schürte die Angst vor dem Höllenfeuer nach dem Tod, indem sie behauptete, dass man sich die Seele freikaufen müsse. Doch die Menschen waren arm. Mit Argwohn betrachtete Luther die Ausbeutung der Bevölkerung. Die Besinnung auf das, was Kirche sein sollte und Jesus predigte, war Nächstenliebe und Hilfestellung. Dem Theologiestudenten und späteren Lehrer Martin Luther kamen die grundlegenden Gedanken der Bibel zu kurz. Für die Kirche stand die finanzielle Einnahme eindeutig im Vordergrund. Aufmüpfige, die sich gegen die Erniedrigungen durch die Kirche wehrten, wurden kurzerhand zu Ketzern erklärt und mussten fürchten gefoltert zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu enden.

Luther bemängelte außerdem, dass nur Gebildete die Bibel lesen konnten die Latein verstanden und nicht das gemeine Volk. Als er schließlich untergetaucht auf der Wartburg saß, übersetzte er die Bibel in die Deutsche Sprache. … Wissen ist Macht.

Mögen die Menschen die Bibel lesen,

werden sie sich an Wissen bereichern,

danach leben und handeln.

Collage: "Die Gläubige"

Collage: „Die Gläubige“

Doch damit nicht genug.

Der Buchdruck war von Johann Gutenberg erfunden und die Thesen, wie später auch die übersetzte Ausgabe der Bibel, gingen in die erste Massen-Produktion. Überzeugte Anhänger beförderten die gedruckten Thesen in alle Winkel des Römisch-deutschen Reiches. Die Verbreitung der Thesen und der Heiligen Schrift hatte zur Folge, dass die Gläubigen erstmals nachlesen konnten, was die Kirche ihnen bis dahin durch Kirchenvertreter, dem Pfarrer, verlesen ließen – vieles wich ab. Erstmals war eine abweichende Interpretation des Textes nicht mehr möglich. In der Folge wurde die Bibel zum meistverkauften Produkt und Marketing hat man nebenbei auch noch erfunden.

Originaler Buchdruck der Luther-Bibel aus 1620

Luther-Bibel – Originaldruck von 1660

Die Verbreitung hatte zur Folge, dass Martin Luther die Menschen hinter sich hatte, die sich nach Veränderung und Gerechtigkeit sehnten. Die Kirche hatte an Macht zwar nicht verloren, doch die Masse stellte eine nicht zu unterschätzende Kraft dar. Davor hatten letztlich alle Herrschenden Angst. So begannen Revolutionen … .

Doch was Luther nicht voraussehen konnte, war der Beginn eines Glaubenskrieges, den sich auch andere Machthungrige zunutze machten: der Dreißigjährige Krieg.

Im Gegensatz zu dem, was Martin Luther bezweckte, gab es eine politische Neuordnung und von ca. 18 Millionen Bürgern sind angenommene 6 Millionen in der Zeit gewalttätig unmittelbar oder folglich gestorben. Eine Mitteleuropäische Katastrophe, die nur noch durch die zwei Weltkriege im 20. Jhd. übertroffen wurde. Die Kirche jedoch sollte in der Folge der Reformation an Einfluss verlieren.

Reformation, Martin Luther - Messe

Pastor Dietmar Dohrmann bei der Messe

Zum 500. Reformationsjahr 2017 wurde in verschiedenen Kirchen ein besonderer Film über das Leben Martin Luthers aus dem Jahre 1927 gezeigt. Ich bin mir zwar sicher, dass Luther diesen wie auch alle anderen Versionen zu seinem Leben, nicht gemocht hätte, dennoch ist der Film gelungen. Nicht zuletzt die schauspielerische Darstellung spricht für sich. Die Atmosphäre in der Kirche und die Akustik haben den filmischen Charakter unterstrichen. Mit einer Abspielzeit von 112 Minuten, ist das Videomaterial inklusive Versandkosten für ca. 30,- €uro beim Bundesarchiv auszuleihen. Ein DVD-Kauf ist nicht möglich.

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Die Orgel mit Decken-Schlussstein im Chorraum, ein Seitenfenster und ein Seiteneingang

Die Gartenkirche ist nicht ganz so alt, wie die Luther-Bibel aus dem Jahre 1660 aus dem Nachlass von Jürgen Holdgrün. Der Gartenfriedhof ist indes berühmt, weil Prominente, darunter die Jugendfreundin Goethes Charlotte Buff, die in dem Werk „Die Leiden des jungen Werther“ verewigt wurde, dort ihr Grabmal hat. Charlotte Kestner, wie sie nach ihrer Heirat hieß, trug mit der familiären reichhaltigen Kunstsammlung zur Gründung des Kestner-Museums bei.

Historische Kirche im Luther-Fieber, 2002 renoviert

Historische Kirche im Luther-Fieber, 2002/5 renoviert

Die Renovierungsarbeiten standen ganz im Zeichen der Rückbesinnung auf das originale Erscheinungsbild der Kirche. Die Betonempore wurde abgerissen und durch eine Natursteinempore ersetzt. Die Orgel bekam ihren ursprünglichen Standort auf der Westempore wieder. Der Originalfußboden wurde wieder freigelegt und restauriert. Die historische Farbfassung wurde wieder aufgenommen und beispielhaft an „historischen Sichtfenstern“ freigelegt. (Textauszug: Webseite der Gartenkirche)

Eines der Schätze an dieser Kirche ist die Monduhr

Eines der Schätze an dieser Kirche ist die Monduhr

Die Renovierung ist gelungen.

 

Titelbild: Inschrift eines in den Boden eingelassenen Grabsteines, Empore

Der Schlachthof

>Ich habe einen Traum<

Ein Schlachthof irgendwo in Asien … Das Bellen ist weithin zu hören, doch der ORt liegt so einsam, dass niemand die verzweifelten Hilferufe hört. … Die Luft ist heiß und die zitternden Leiber dampfen in der aufgehenden Sonnenglut. Es gibt kein entrinnen für die eng eingepferchten Tiere. Sie leiden zu Tausenden, frieren in der Nacht und schwitzen am Tag. Ihre Zungen versuchen die Körpertemperatur zu senken … keine Chance. Die Schwächsten unter ihnen leiden am meisten und einige haben aufgegeben – einfach so.

Es ist Erlösung … Erlösung? Erlösung durch den Tod. Entrinnen aus diesem Gefängnis?

Hüter des Balkons

Tao, ein großer Hund mit braun-geschecktem Fell, sah wie allmählich das Leben aus der kleinen weißen Hündin wich. Sie lag im Käfig gegenüber. Sie konnte sich nicht bewegen, denn der ohnehin viel zu kleine Käfig, wahr hoffnungslos überfüllt. Die oberen Hunde entließen ihre Fäkalien auf ihre darunterliegenden Artgenossen. Sie konnten nichts dafür oder es ändern, denn sie konnten nicht ausweichen. Der Käfig war verschlossen. Die unteren Tiere gaben auf, wenn der Druck zu groß war. Sie sahen kein Entrinnen, keine Zukunft.

Ihre Augen flackerten, als der Urin eines anderen auf ihren Kopf tropfte. Tränen rannen aus ihren Augen und schließlich gab ihr Herz auf. Blieb einfach stehen.

Tao schüttelte seinen mächtigen Kopf und wünschte ihr einen schönen Hundehimmel ohne Leid.

Doch ihm ging es nicht viel besser. Seit Stunden stand Tao auf dem Draht des Käfigbodens und konnte sich nicht setzen oder gar legen. Unter ihm drängten sich kleinere Hunde, die er nicht unter seinem Gewicht zerquetschen wollte. Aber er wusste, dass er es nicht mehr lange durchhalten konnte. Seine Beine schmerzten und dann und wann hob er eine Pfote. Der Draht drückte durch die Lederhaut. Dafür waren Hundepfoten nicht geschaffen. Sie waren empfindlich, damit der Boden gefühlt werden konnte. Immer wieder sah er die Kleinen unter sich mit seinen sorgenvollen Augen an. Die kleinen Hündchen weinten und zitterten und schienen sich an Tao zu drängen, als ob er sie beschützen könnte, dabei war auch er ein Gefangener.

Es war Tage zuvor, als ein kompaktes Fahrzeug ohne Fensterscheiben vor dem Garten seines Heimes anhielt. Der Motor lief und zwei Männer mit langen Stangen betraten seinen Hof. Tao gab Laut, in dem Wissen, dass seine Familie nicht zu Hause war. Er musste das Haus, den Besitz seiner Familie, vor Eindringlingen beschützen.

Mix-Max

Die Männer hatten jedoch keine Angst, sondern gingen in Abwehrhaltung und auf Tao zu. Mit den langen Stöcken und einer Schlinge am vorderen Ende versuchten sie Tao einzufangen. Seine tiefe Stimme dröhnte über den Hof und hallte an den Wänden des Wohnhauses wieder. Nach langem Kampf, steckte sein Kopf in der Schlinge und schnürte ihm die Luft ab. Tao war besiegt. Ein dritter Mann kam herangelaufen und stülpte Tao ein Lederband über sein Maul. Er wehrte sich nach Kräften, aber er war den drei Männern mit den Stöcken und den Schlingen nicht gewachsen. Seine Beine wurden zusammengeschnürt und schließlich wurde er besinnungslos, als die Schlinge sich immer weiter zuzog.

Als er zu sich kam, steckte er in dem Käfig in einem fensterlosen wackelnden Auto. Im Verlauf des Tages wurden immer mehr Hunde in die engen Käfige gesteckt. Die Luft war beißendscharf in dem verschlossenen Kleinlaster. Nur der Moment, wenn die Tür geöffnet wurde, drang frische Luft ein. Tao holte dann immer tief Luft. Sein kleines Behältnis war übervoll. Kleine Hündchen lagen auf seinem weichen Fell. Zitternd schmiegten sie sich an Tao. Das Fahrzeug stoppte abruppt und die Tür wurde erneut geöffnet. Die Männer hatten Stangen dabei und Tao machte sich auf einen erneuten Angriff gefasst. Die Menschen schoben je rechts und links eine der Stangen durch das Gitter. Fast wurde ein kleines Hündchen von den Stangen verletzt, als Tao schnell reagierte und es am Nacken packte. Er hob es hoch und setzte es wieder ab, als die Stange arretiert war.

Tao war ein Hütehund. Stolz und kräftig und vollakzeptiertes Mitglied einer Familie. Seine Familie. Und jetzt? Jetzt war er wahrscheinlich meilenweit entfernt und am schlimmsten Ort, den man sich vorstellen konnte. Die bösen Hundefänger hoben einen Käfig nach dem anderen aus dem Kleinlaster und trugen sie tief in den Hof hinein. Es war unbegreiflich, was Tao und die kleinen Hündchen sahen. Hunderte, wenn nicht tausende Käfige mit übereinandergestapelten, bis zum Platzen gefüllten, Hundeleibern.

Es waren gestohlene Hunde, wie er.

Sein Käfig wurde abgesetzt neben einen anderen, der leer war. #Hündchen um Hündchen wurde ohne viel Aufhebens und brutal herausgeholt und in einen noch kleineren Käfig umgesetzt. Zum Schluss kam Tao dran. Seine Beine waren noch immer zusammengeschnürt und er konnte sich nicht richtig zur Wehr setzen. Das Lederband um seinem Maul, wurde zeitgleich mit den anderen Fesseln gelöst. Dann wurde er in den Käfig gestopft … auf die viel kleineren Hunde, die schon drin waren. Und so stand Tao über den kleinen Hündchen und blickte sie ratlos an.

Antjes Wauwi, Yorkshire

Dann erkannte Tao, was das alles zu bedeuten hatte. Es war die Hölle schlechthin und die vielen Hunde aller Rassen und Größen, riefen bellend nach ihren Lieben, nach Freiheit und vor Angst. Einige Schüchterne drängten sich in die hinterste Ecke und wimmerten vor sich hin, andere wurden aggressiv und bissen um sich, um ein wenig mehr Freiraum zu bekommen. Doch alle gemeinsam sollten das gleiche Los am Ende teilen.

Wenn wieder einige Käfige geleert wurden, bellten und schrien alle aufgeregt und ängstlich aus Leibeskräften. Das alle nützte nichts.

Als die ersten Hunde in einem Haus verschwanden und die Schreie durch die Türen drangen, wurde es schlagartig still. Alle schienen den Atem anzuhalten. Einige begannen an zu wimmern und Tränen rannen aus ihren Augen. Einige versuchten den Draht ihres Käfigs durchzubeißen oder urinierten zitternd. Und dann gab es jene, die vor Angst durchdrehten und verrückt wurden oder sich versuchten das Leben zu nehmen.

Nach einiger Zeit schienen einige der Hunde in Lethargie zu fallen. Sie dämmerten nur noch vor sich hin.

Tag für Tag ging das so. Jene Hunde, die schon länger da waren, wurden manchmal einzeln, manchmal in kleinen Gruppen ohne Käfig in das Haus getragen – die größeren waren verschnürt, wie ein Festtagsbraten.

Schäferhund-Nase

Dann geschah es.

Mehrere Männer, die Tao bisher noch nie gesehen hatte, kamen mit Schubkarren aus dem Haus. Es war eine riesige Holzplatte mit nackten Hundeleibern darauf. Sie waren übereinandergestapelt, aufgereiht, blutig und regungslos.

Diese felllosen Leiber wurden in andere Laster verfrachtet. Die Männer schoben die leeren Holzplattenkarren zurück in das Haus. Die Türe schloss sich nicht, sondern ein Mann mit einer blutverschmierten Schürze stand im Eingang. Er blickte sich um und Taos Miene verfinsterte sich. Sein Fell, welches auf dem Rücken länger war, stellte sich nach oben und sein Bass dröhnte leise. Aber die Ohren der kleinen Hündchen hörten ihn und sie begannen sich an ihn zu drängen, ganz als ob sie wüssten, was gleich geschehen konnte.

Der Mann wies zwei andere, wahrscheinlich unterlegene, an und zeigte dabei auf Tao. Die Männer kamen zu dem Käfig und schoben erneut Stangen in den Käfig. Eine Schlinge legte sich um Taos Hals und würgte ihn. Er wurde mit einem kleineren Hündchen in das Haus geschleppt, in das der Mann mit der Schürze schon wieder verschwunden war.

Jetzt wurde das gesamte Ausmaß sichtbarer. Tote Körper, in Stücke zerlegt, Herz, Leber und Niere aufgereiht, wie die Auslage bei einem Metzger. Es war unglaublich dreckig, heiß und es roch nach Tod. in einer Ecke brodelte ein großer Topf … Tao sah den heißen Dampf und er mochte den Gedanken nicht weiterdenken, der sich in seinem Gehirn breit machte.

Tao wurde in einen Käfig gestopft und die zwei Männer verließen den Raum. Aber das Türschloss klemmte und war nicht richtig geschlossen. Dann sah Tao, wie der Mann mit der Schürze den kleineren Hund auf einen blutigen Tisch legte und ihn mit nur einer Hand festhielt. Der noch junge Hund rief und Tao wollte ihm helfen. Sein Baß dröhnte in dem Raum und der Mann sah ihn grinsend an.

„Warte nur … Du bist danach dran. Das wird ein Festessen.“

Tao sah, wie das Hündchen von dem Mann mit einem Messer gefoltert und letztlich mit einem Schlag ermordet wurde. Entschlossen schob Tao das Schloss mit der Nase beiseite und die Tür auf. Jetzt knurrte er den Mann mit gefletschten Riss an. Behäbig löste der Schlächter sich von dem kleinen blutverschmierten Leib mit dem Messer in der Rechten. Doch der Mann kam nicht mehr dazu seine Waffe gegen Tao zu heben. Wutentbrannt rammte Tao dem Mörder seine Zähne ins Gesicht und riss es halb aus dem Kopf. Sein Schrei war dumpf und verstummte je, als Tao die Halsschlagader durchtrennte. Röchelnd mit dem halben Gesicht und einem Auge starr ins Leere blickend, entrann sein grausames Leben.

Tao war mit seinem Werk zufrieden und ging zu dem kleinen Hund, der leblos auf dem Tisch lag. Seine Ohren waren abgeschnitten und ein langer Schnitt hatte seine Eingeweide herausquellen lassen. Tao weinte einen Augenblick, als er einen anderen Hund entdeckte, der sich vorsichtig aus dem Dunkel des Raumes löste.

Da waren noch mehr. Alle viel kleiner, als Tao, aber es waren viele und es waren auch kräftige dabei.

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Immer mehr meldeten sich leise. Tao öffnete die Käfigtüren. Sie erkannten ihre Chance und taten es Tao gleich. Sie schoben die Hebel mit der Schnauze auf und befreiten alle anderen.

Geklapper von Schlüsseln und Menschenstimmen waren plötzlich zu hören … die anderen Männer kamen zurück, um neue Opfer zu bringen.

Die Hundegruppe positionierte sich. Die Großen standen mit gefletschten Zähnen und blutverschmierten Mäulern vorn, die kleinen weiter hinten.

Als die Tür geöffnet wurde und zwei Männer in den Raum traten, stürzte sich die Hundemeute auf sie und gruben ihre Fänge in das weiche Fleisch der schreienden Männer, zerrten und rissen daran, bis alles voll Blut war und so lange, bis sie vollends verstummten.

Die Hundegruppe verließ das Schlachthaus. Die Türen waren nur angelehnt, weil die Mörder sich sicher fühlten. Tao positionierte sich vorne und lugte vorsichtig in den Hof. Der Lärm der bellenden und ängstlichen Hunde in den Käfigen war ohrenbetäubend. Er sah niemanden, außer die Käfige mit den eingepferchten Tieren. Die Meute folgte schweigend Tao und machten es ihm nach, als er ihnen zeigte, wie man die Hebel der Käfige betätigte. Zuerst wurden die großen kräftigen Hunde freigelassen. Sie verstanden sofort und stellten sich in Position. Alle Hunde waren nun frei und sahen Tao erwartungsvoll an. Er teilte sie nach Größe ein. Die kleinen sollten auskundschaften, die großen deckten sie. Und alle auf einmal – nie allein.

Eine Promenadenmischung kam herangeeilt und gab zu verstehen, dass die Männer in den Blechlastern zurückkommen. Dann wurde das Tor aufgeschoben. Die großen Hunde standen mit gefletschten Zähnen vorn, die kleineren weiter hinten.

Die Lastwagen wurden mitten auf den Hof gefahren und gestoppt. Als die Fahrer und die Hundefänger ausstiegen waren und die Autotüren geöffnet hatten, stürmte die wartende Hundemeute los.  … Als die Männer sich nicht mehr rührten und kein Lebenszeichen mehr zu vernehmen war, konnten alle eingefangenen Tiere befreit werden

Hundewiesentreffen

Ausnahmslos alle Hunde rannten hinaus, weg von dem schrecklichen Ort, der nur Leid brachte und so widerlich nach Blut und Tod roch. Sie sprengten schließlich auseinander und liefen nach Hause und machten einen großen Bogen um Lastwagen, die ihnen noch einmal habhaft werden könnten.

Tao, der große kräftige Hund, lief zu seiner Familie zurück, die ihn vor Freude weinend in die Arme schloss.

Wie der Wind

Sie waren frei und lebten …

 

Besucht mich auf Facebook und kämpft mit mir zusammen gegen den Hundeschlacht-hof, in dem unsere besten Freunde grausam ermordet werden … täglich … jedes Jahr erneut … lebendig verbrüht, angezündet und Gliedmaßen abgetrennt … erschlagen oder halbtod die Haut abgezogen. Fell und Leder werden zu Schuhen und Mäntel weiterverarbeitet … auch nach Europa.

Unterzeichnnet Petitionen und sucht mit mir zusammen Freunde, die den Fellnasen eine liebevolle Zukunft geben können.

Eure Tierfreundin Francis Bee

Kalender für Büro oder Küche

Ich biete einen Kalender aus der eigenen Produktion an. Alle Fotos sind bei meinen Streifzügen in die Umwelt entstanden.

Im Angebot sind zwei Kalender mit verschiedenen Fotos.

Der Kalender

Glücksbilder

Glücksbilder

… ist eine Auswahl wunderschöner Natur und Fundstücke.

Der Kalender

Hannover

Glücksbilder

… zeigt Motive aus der Niedersächsischen Landeshauptstadt.

Bildformat, Kalendarium DIN A 4, quer. Aufgeklappt ergibt das ein Gesamtformat von einem DIN A 3 – Blatt.

Und damit nicht genug … es gibt auch einen Tischkalender im Querformat, länge 21 cm und 9,5 cm (höhe von Bild und Kalenderarium 7-8 cm und nebeneinander stehend) als Aufsteller mit Glanzoptik.

Die Fotos sind fast die selben, wie bei dem Großen

Glücksbilder – Tischkalender

Glücksbilder

Seitenansicht vom Tischkalender:

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Modatlitäten:

Ein Kalenderexemplar kostet 8,- €uro – ohne Porto

Porto ca. 4,80 €uro bei einem A4-Kalender, ein Tischkalender liegt bei 2,80€. Bei größeren Bestellungen entscheidet das Gewicht und die Dicke den Portobetrag.

Bei Interesse an einem oder mehreren Kalendern müssen bis zum 16. November bei mir direkt bestellt werden.

Bitte schreiben Sie mir unter francis-bee@web.de

Geben Sie die Menge mit dem Kalender-Titel z.B. 5x Glücksbilder an.

Vergessen Sie nicht Ihre / Deine Postadresse anzugeben !

 

Den Gesamtbetrag (Menge der Kalender, ev. Portobetrag) überweisen Sie bitte auf das Konto, welches Ihnen / Dir in einer Antwortmail zugesendet wird. Für jede Sendung gibt es eine Rechnung mit Rechnungsnummer und allen Angaben.

Der Kauf ist verbindlich. Eine Rücknahme ist nicht möglich.

Eure/Ihre

Francis Bee

 

Demo gegen RECHTS

Es ist Freitag

Feierabend

Das Wochenende steht vor der Tür

… und ich steh vor dem Landtag in Niedersachsens Hauptstadt …

Ich und Bettina mit DiB-Plakaten, das Campact-Team und ein beschriebenes DiB-Plakat

Es fanden sich immer mehr Menschen ein und vor dem Landtagsplatz wurde es voll. Aber die Mission ist klar: ‚WIR GEGEN RECHTS … GEGEN DIE AFD‘

Campact hatte eingeladen gemeinsam gegen die AfD zu demonstrieren. Und viele sind gekommen, um eine Menschenkette um den Landtag zu bilden. Und nicht nur aus Hannover waren die Teilnehmer angereist. Am 15.10.2017 werden die Niedersachsen über die künftige Zusammensetzung der Landesregierung befinden.

Die vorgezogene Wahl, durch den Parteiwechsel eines Landtagsmitgliedes beschleunigt, war in aller Eile von (noch) Ministerpräsident Weil (SPD) ausgerufen worden.

Wir von

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… mussten uns schnell konstituieren und in aller Eile Plakate drucken, Flyer verteilen und Wahlhelfer organisieren. Eine Facebook-Seite wurde geboren und Sören Eckardt zu unserem Gesicht für den Wahlkreis Barsinghausen, Gehrden und Seelze.

Doch in nicht einmal 3 Wochen konnten wir die 2000 Unterstützerunterschriften nicht erreichen. So werden unsere Wähler vergebens DiB auf dem Wahlzettel suchen. Sören Eckardt ist aber in seinem Wahlkreis wählbar. Immerhin.

Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand und zeigen Flagge … bei der campact-Aktion gegen RECHTS waren wir dabei: Bettina Krüger … das DiB-Gesicht für Niedersachsen zur Bundestagswahl in Niedersachsen, Sven und ich.

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Eine Stunde lang umzingelten über 600 Teilnehmer den Niedersächsischen Landtag, der sich noch immer im Umbau befindet, und bildeten somit eine zusammen-hängende Menschenkette. Ein Erfolg, angesichts des Wochentages und eingeläuteten Wochenendbeginns.

 

Danke, dass es Euch gibt.

Francis

DiB Demokratie in Bewegung

Hallo, Liebe Politik-Interessierte

Die vorgezogene Landtagswahl hatte alles aufgemischt. Nicht nur etablierte Parteien, sondern gerade die kleinen Parteien, die noch keine nachhaltige Stimme im Bundes- und Landtag hatten oder haben werden.

Aber wir hatten Einzelkandidaten …

… und wir waren unterwegs … im Wahlkampf auf Tour für EUCH:

DiB-Mobil in AktionDas DiB-Mobil mit Stand in der Innenstadt von Hannover. Ein Stand, viel Material und Besucher, die sich interessierten, informierten und sogar mitmachten.

Macht auch Ihr mit und meldet Euch an, werdet Mitglied (unter: DiB) oder Förderer. Gestaltet Politik mit uns zusammen, werdet Teil einer Gesellschaft, die sich interessiert den Problemen der Zukunft stellt und bereit ist, die Probleme im Sinne der Bürger/innen anzugehen.

Nicht für Lobbyisten, nicht für die Reichen und privilegierten Bevölkerungsgruppen, sondern für ALLE.

Niemand sollte seine Wohnung verlieren, nur weil man behindert, alt oder arm geworden ist. Niemand sollte keine Bildung erhalten, nur weil das Geld für die Schule fehlt (Bücher, Schulweg, Klassenfahrt oder Studiengebühren und Studenten-WG-Mieten). Niemand sollte nur aufgrund seiner Hautfarbe oder fremd-klingenden Namen bei der Arbeits- oder Wohnungssuche abgewiesen werden. Niemand sollte im Alter so wenig Rente bekommen, dass es nicht einmal mehr für eine Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen am Nachmittag beim Treffen in der Seniorenrunde oder dem Kino- oder Theaterbesuch reicht. Niemand sollte nach einem arbeitsreichen Leben ARM sein müssen. Niemals mehr sollen Kinder in Armut aufwachsen müssen und ihre Chancen auf ein besseres Leben verbauen.

Und wir wollen das nicht nur für Niedersachsen, sondern für ganz Deutschland. Wir sind unterwegs  im Wahlkreis, in den Städten im ganzen Land Niedersachsen:

DiB-Niedersachsen

Sören Eckardt [Liste 2], Ulrich Bock [Liste 6], Bettina Krüger [Liste 1], Torsten Huneke [Liste 5], Francis Bee [Liste 4], Philipp Brunn und Mehmet Akcur [Liste 3]  (v.l.)

Wo DiB drauf steht, bleibt auch DiB drin. Jeder von Euch ist drin – jeder einzelne! … wenn Ihr Bewegung und Veränderung wollt.

Warum ? Weil Ihr mit Euren Initiativen auf dem Marktplatz der Ideen das Partei-programm mitgestaltet. WIR sind austauschbar und für eine kurze Zeit die Vertreter Eurer Initiativen, Eurer Ideen.

 

Wenn Ihr Politik mitgestalten wollt,

kommt und haltet die

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Großes Pow Wow am Großen Wasser

Hamburg und G20

Weltregierung oder Spielball der Wirtschaft?

Es waren über 25.000 Menschen, ca. 130 Flöße, Gummiboote und Kanus auf der Alster, Abertausende Fahnen, Banner und Schilder. Die erste Protestwelle am Sonntag den 02.07.2017 war ein voller Erfolg.

Das müssen die Politiker mitbekommen haben. Auch Trump, Putin, Erdogan und Co. wissen jetzt, was wir von den G20 erwarten: mehr Demokratie, echten Klimaschutz, fairen Welthandel und soziale Gerechtigkeit.

Warum dagegen und nicht dafür? … das ist eine gute Frage.

Eigentlich ist die Idee eines solchen Gipfels ja gut und das die Politikerspitzen aus den Ländern sich mal zu einem großen Pow Wow treffen ist immer gut. So etwas haben die Indigenen Völker schon gemacht, als niemand wusste, was ein solcher Gipfel wie G7, 8 oder  20 überhaupt ist.
Nun, man kann für G20 sein, weil man ja eigentlich genau das will: reden und diskutieren über Wirtschaft, Kriege, Politikausrichtung, was wollt ihr, was wollen wir usw. und wenn sie nicht mehr reden, wird es wieder eisekalt.

Was mich stört ist, dass sie vergessen, dass es eine Bevölkerung gibt, die nicht nur die Gehälter der Politker bezahlen, sondern auch mit dem Ergebnis ihrer Beschlüsse leben müssen. Und weil das am Bürger vorbeigeht, macht mich das zum Gegner.

Nichts auf der Welt ist neu, alles war schon mal da – irgendwie, irgendwann – es hatte nur einen anderen Namen und heute eben G wie Gipfel. Es ist ja auch der Gipfel. Der Gipfel der Mächte, des Eisberges der Unverschämtheit oder der Einigkeit.

Eindrücke und Randerscheinungen in Bild ohne Ton, aber sicher nicht ohne O-Ton, von der demonstrierenden Protestantin Francis Bee

(wenn man mit dem Curser auf das Bild geht wird die Erklärung zum Foto eingeblendet)

Die Bee

Bienen sind ein ganz besonderes Völkchen

… sie sind Blumenbestäuber, Pollensammler, Propolis und Honigmacher … und total fleißig. Fleißig? Sind Bienen wirklich fleißig?

Dem gehe ich hier auf den Grund.

Meinen kleinen Verwandten sagt man vieles nach. Eins davon ist, dass sie fleißig seien. Warum aber sagt man das? Eine Antwort: … weil sie Honig herstellen. Man könnte sagen, sie arbeiten im Dienst der Menschheit.

Aber tun sie das?

Natürlich nicht. Menschen haben sie nur dazu erkoren Honigbienen zu sein, die ihren eingesammelten Honig nicht wirklich freiwillig hergeben. Der Mensch raubt es ihnen. Und weil wir Bienen nun mal sehr nett sind, geben wir etwas von dem gelben Saft ab. Reichlich.

Eigentlich ist der Honig für unsere Brut gedacht, Nahrung für alle und für die Königin.

Die Profiteure

… sind z.B. auch die Bären (Eisbären ausgenommen – die wissen gar nicht, was sie verpassen). Diese winterschlafenden Fellriesen, sind Feinschmecker und wissen, wie sie an das leckere Süße herangekommen. Mit starken Krallen brechen sie die Bienenstockhülle auf, um an das Gelbe Gold heranzukommen. Mit dem Gelben Gold ist in diesem Fall nicht der Bernstein gemeint, der der Saft oder Harz von Bäumen ist und ganz fest wird – zu Stein, wenn man lange genug warten kann.

Die Bären gehen beim Aufbrechen nicht zimperlich vor und können so ein Bienenvolk komplett (fast, denn einige überleben immer) zerstören. Deshalb greifen die Wächter und Arbeitsbienen an und sterben, wenn sie den Bären an den empfindlichen Stellen stechen. Das sind die Augen, Nase und Maul, bzw. die Zunge – eben dort, wo kein Fell ist. Hat der Bär genug Stiche eingesteckt, trollt er sich meistens und die Bienen bauen emsig an ihrem Heim, um es wieder sicher zu machen.

Bienen sind also fleißig und sehr wehrhaft. Aber sie sterben, wenn sie ihren Stachel an den Angreifer verlieren und das wissen sie. Ansonsten sind Bienen aber eher harmlos. Und wenn man uns nicht ärgert oder angreift, dann stechen wir auch nicht.

Die Menschen haben daraus gelernt und ernten den Honig. Nebenher wurde die Biene domestiziert zur Honigbiene, wie auch Rinder zu Milchkühen gemacht wurden. Die Menschen nennen sich Imker und bauen „Wohnungen“ bzw. künstliche Bienenstöcke, die wir gerne annehmen. Das ist bequem, weil man sich die Arbeit sparen kann, einen Bienenstock zu bauen. Stattdessen konzentrieren sich alle auf die Arbeit. Pollen sammeln für die Brut, die Königin und für den Honig. Die Imker „ernten“ den Honig und füllen die gelbe, ölartig langsam fließende Süße in Gläser. Ein Rest bleibt für die Bienenaufzucht der nächsten Generation. Bei Honigbienen sind das mehrere Generationen. Die Arbeiterinnen leben nur ca. 4 bis 6 Wochen. Am Ende ist es allein eine neue Generation Königinnen, die am Leben bleiben und das Nest verlassen. Im nächsten Jahr gründen sie einen neuen Bienenstaat, wenn sie den Winter in einem Versteck überlebt haben.

Bienenarten

Die domestizierte Art ist die Honigbiene und die bekannteste Sorte.

Die Hummel ist auch eine Biene, von der es  ca. 60 verschiedene Arten gibt. Die Hummel ist sehr groß und wirkt dadurch schwerfällig. Bei einer 0,7 qm Flügelfläche und einem Gewicht von ca. 1,2 Gramm, ist das Verhältnis zu fliegen nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik unmöglich. Das weiß die puschellige Hummel aber nicht und so fliegt sie trotzdem einfach drauflos. Auch sie sammelt den Nektar, der ihnen aus Blumen entgegen duftet. Aber die Menge ist gemäß der geringen Größe ihrer Behausungen (meist ein Stock unter der Erde / zw. Steinen) geschuldet. Sie legen ihre kleine Brut unter der Erde oder in Steinspalten an. Der dichte Pelz schützt die heimische Hummel vor den kälteren Temperaturen und ist oft eines der ersten Insekten, die bei kühlen Temperaturen zu sehen ist. Gemäß ihrem ruhigen Äußeren, stechen sie auch nicht einfach drauflos. Nur schlagen sollte man sie nicht.

Es gibt sehr viele Hummelarten unter den Hummeln.

Die Holzbiene (Xylocopa violacea) ist mit einer Körperlänge von 3 cm gigantisch. Ihre Flugbewegungen ähneln der Hummel, aber sie sind schneller und eleganter als die Hummel und komplett schwarz. Ihre Flügel schimmern bläulich, weswegen sie auch Blaue Holzbiene genannt wird. Sie baut ihre Brutplätze in trockenes Gehölz, wo sie auch ihren Namen her hat. Mit kräftigem Mundwerkzeug graben sie ca. 4 cm dicke und bis zu 30 cm lange verzweigte Gänge, an deren Ende mehrere Einzelkammern liegen. Dort wird pro Kammer ein einziges Ei hinein gelegt. Pollen werden die Larven bis zu ihrem Schlupf im Hochsommer ernähren. Diese Art liebt es warm und kommt in warmtrockenem Klima häufig vor. Die Klimaerwärmung hat zur Folge, dass sie sich in immer nördlichere Gebiete ausbreitet. Überwintert wird in geschützten Mauerspalten, Erdspalten, Steilwände, Totholz, hohle und markhaltige Stängel von Pflanzen u.a.. Die Holzbiene ist die einzige Art, bei der das Männchen überlebt und auch überwintert. Holzbienen können auch stechen, sind aber nicht aggressiv.

Es gibt ca. 30 000 Wildbienenarten, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Dennoch werde ich über die Bienensorten schreiben, die mir begegneten und die ich fotografieren konnte. Weitere Info unter Wildbienen. Es gibt div. Internetangebote zu Wildbienen und Honigbienen … meinen heimlichen Verwandten.

Die meisten Wildbienen sind Einzelgänger und leben solitär. Hummeln sind sozial, bauen aber nur ein kleines Nest. Alle Bienen mögen es warm und trocken – ohne Ausnahme.

Bestand

Der Bestand aller Bienenarten ist stark gefährdet. Sie wurden von Tierschutzorganisationen zur bedrohten Tierart auf die Stufe 3 von 4 gesetzt und damit stark vom Aussterben bedroht. Ist die Stufe 4 erriecht, ist es auch schon zu spät – zumindest für die Bienen.

Warum ist das so?     –    Es fehlt schlicht an Nahrung.

Wie? Es gibt so viele Blumen und Blüten am Boden und an Bäumen … . Stimmt, aber nicht genug. Die Agrarwüsten machen es möglich. Der Mensch hat es durch Pestizide geschafft, dass Wildblumen, Unkraut & Co. den Wuchs von Kulturpflanzen wie dem Getreide den Vorrang einräumte, den die Nahrungsmittelindustrie zur Ernährung benötigt. Benötigt? Nein, sicher nicht. Die Pflanzen brauchen Bienen, auch das Getreide, und darum brauchen die Menschen die Bienen. Ihre Arbeit kann niemand übernehmen, so sehr sich der Mensch auch anstrengen würde – er würde es nicht schaffen. Aber damit nicht genug. Die Agrarwirtschaft bietet keinen Raum für Nistplätze in sicherem Versteck und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schwächt das Immunsystem aller Insekten.

Aber jeder, der auch nur einen kleinen Garten hat, eine Terrasse oder sogar nur einen Balkon, kann helfen die Wohnungsnot der Bienen zu lindern. Es gibt Wildbienen-freundliche Pflanzen, die man aussäen kann und sollte. Die Mischung ist käuflich und es wächst im kommenden Jahr eine bunte Wiese heran, die alle Insekten erfreuen. Und man kann ihnen ein Wohnangebot herrichten, in dem sie ihre kleine Brut aufziehen und überwintern können. Ein Wildbienenhaus ist die richtige Behausung und sichert ihre Art vor dem Aussterben.

In diesem Sinne, hoffe ich auf Unterstützung auf dem Land, wie auch in der Stadt, im Kleingarten oder auf dem Campingplatz. Wo immer eine kleine Wohnstatt in geschützter Umgebung eingerichtet werden kann. Die Verwendung von Pestiziden ist dabei nicht erwünscht. Der Mensch wohnt ja auch nicht gerne in verseuchter Umgebung.

Der Umgang mit Bienen

Niemand braucht vor Bienen angst haben. Bienen stechen nur, wenn man nach ihnen schlägt, sie quetscht oder in ihr Nest hineingreift. Und so wuselig wie eine Wespe, fliegen sie auch nicht hin und her. Man kann sie sogar auf die Hand nehmen und Hummeln lassen sich sogar mit dem Finger (vorsichtig) streicheln. Nur sollte man dabei das Hinterteil meiden. Da steckt ihre wirksame, wenn auch nur einmalig einsetzbare Waffe.

Eure Francis Bee

Beitragsfoto: Steinhummel

BELFAST 2018

Farbe schlägt Tristesse.

Belfast … eine wahre Fundgrube grandioser Bilder und gar nicht einfältig …

Belfast-Mural

Dieser Kalender ist zum 3.x im Verkauf … wegen der Nachfrage für den Verkaufskatalog aufgenommen, steht er wieder auf der Bestsellerliste der Stadtkalender.

Kalender in 3 verschiedenen Größen und im Querformat erschienen. Bilder aus Nordirlands Hauptstadt Belfast.

Im Calvendo Verlag erschienen und im Handel erhältlich

Format DIN A3 Wandkalender: Belfast (2018) 978-3-669-14279-3

Format DIN A4 Wandkalender: Belfast (2018) 978-3-669-14278-6

Format DIN A5 Tischkalender: Belfast (2018) 978-3-669-14280-9

Die Preise variieren je nach Größe.

1491461538149.pdf

Belfast war eine inspirierende Stadt, in die ich mich in kurzer Zeit ‘verliebte’. Was folgt, ist ein Bilder-Buch über meine Erlebnisse … zweisprachig und mit vielen Fotos aus einer völlig unterschätzten Stadt.

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Tierkalender 2017

Tiere sind die Balance, die jeder tagtäglich sucht

Dieser Kalender mit Großaufnahmen von heimischen und eingewanderten Tieren ist im Eigenvertrieb Stock&Kühn erschienen und hat keine ISBN.

Höckerschwan

Größe: DIN A3, hochkant, Karton: 160 g, Spiralbindung mit Aufhänger, kleines Kalendarium am unteren Rand.

Druck und Versand der Kalender durch Re Di Ko, Repro Digital Kopier Service GmbH, Raabestr. 2, 30177 Hannover; Tel.: +49 – 0511 – 390 710 | Fax: +49 – 0511 – 390 7119 | E-Mail: ReDiKo@t-online.de

Preis: 29,90 €uro ; Versand: 2,60 €uro (bis 9,99 €uro für mehrere Kalender in einem Paket), Lieferung erfolgt mit Rechnung.

Index / Kal. 14.Blatt

“Die brillianten Fotos lassen jedes Detail erkennen. Hochgradig gut getroffen und ohne Schnörkel” … die Meinung eines Freundes (2016)